| Muttersprachlicher Unterricht - Türkisch (uÜ) |
In den Siebzigerjahren gab es den sogenannten «muttersprachlichen Zusatzunterricht» im Rahmen eines Schulversuchs.
Mit Beginn des Schuljahres 1992/1993 wurde er an den allgemeinbildenden Pflichtschulen ins Regelschulwesen übergeleitet. Ziele des Unterrichts sind die Entfaltung der Bikulturalität und die Entwicklung bzw. Festigung der Zweisprachigkeit. Die Persönlichkeitsentwicklung und Identitätsbildung der betreffenden Schülerinnen und Schüler soll gefördert werden.
Anstellungserfordernis der Lehrkräfte für den muttersprachlichen Unterricht ist ein abgeschlossenes Lehramtsstudium im Herkunftsland. An unserer Volksschulen wird der muttersprachliche Zusatzunterricht in Türkisch zusätzlich nach dem regulären Unterricht als unverbindliche Übung (ohne Noten) angeboten.
Muttersprachlicher Zusatzunterricht Türkisch
Planung und Durchführung des Unterrichts: Hr. Lehrer Kerim Bozalan unterrichtet Schüler und Schülerinnen mit türkischer Abstammung, die daran interessiert sind, ihre Muttersprache besser kennenzulernen.
Es wird gesprochen, gelesen und geschrieben. Den Kindern soll dabei die Türkei als Land, das sie nur vom Urlaub kennen, näher gebracht werden. Sie erfahren etwas über die Heimat ihrer Eltern und lernen ihre Wurzeln und ihre Tradition kennen.
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