Volksschule Bad Vöslau

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Verkehrserziehung
Verkehrserziehung mit etwas Theorie und viel Praxisist an unserer Schule ein wichtiger Fixpunkt in jedem Schuljahr.

 

Verkehrserziehung
Von Tagesprojekt Verkehrserziehung

 

Eine sehr große Hilfe ist unser "Schulgendarm Martin" (Hr. Insp. Zawieschitzky aus Bad Vöslau). Ohne ihn könnte der Unterricht sicher nicht so realitätsgetreu durchgeführt werden.

 

Jedes Jahr zur Herbstzeit gibt es an unserer Volksschule eine Reihe von Maßnahmen zur Verkehrserziehung für die verschiedenen Schulstufen.

 

Verkehrserziehung
Von Polizist Martin

 

  • Zuerst besucht uns der "Schulgendarm Martin" (Insp. Martin Zawieschitzky) an verschiedenen Tagen im Oktober. Er spricht mit den Kindern über das richtige Verhalten auf dem Schul- bzw. Heimweg und übt auch praktisch das Überqueren der Straßen im Nahbereich unserer Schule.
  • Die Aktion "Hallo Auto" (Initiative des ÖAMTC) für die 3. Klassen:
    In der Geymüllerstraße, die zu diesem Zweck für den allgemeinen Verkehr gesperrt wird, lernen die Kinder u.a. den Zusammenhang zwischen Geschwindigkeit und Bremsweg kennen und dürfen in einem kleinen Übungsauto auf nasser Fahrbahn auch einmal kräftig auf die Bremse steigen.
  • Die Übergabe der gesammelten "Grünen Meilen" erfolgt durch unsere tüchtigsten FußgängerInnen an den Hrn. Bürgermeister im Schlosspark.
Verkehrserziehung
Von Übergabe der Grünen Meilen
  • Die Aktion "Apfel - Zitrone" in der Badner Straße:
    TeilnehmerInnen sind die Kinder der 3. Klassen und die Klasse 4c. Die Kinder messen die Geschwindigkeit der vorbeifahrenden Autos und übergeben an die betroffenen Autofahrer entweder einen Apfel oder eine Zitrone.

Alle Aktivitäten auf der Straße finden unter Aufsicht der Lehrkräfte und der Polizei statt.

Unsere Bemühungen, den Kindern Verkehrskompetenz zu vermitteln, ist damit aber nicht zu Ende. Sie erstrecken sich über das ganze Schuljahr.

 

Verkehrserziehung
Von Polizist Martin

 

Zeitmangel, Ängste und vielleicht auch Bequemlichkeit bewegen Eltern dazu, ihre Sprösslinge zu fahren. Dem selbstständigen Schulweg kommt aber eine große soziale und gesundheitliche Bedeutung zu.


Die Erinnerungen an den Schulweg zeigen wichtige Erfahrungen auf, auf die heute viele Kinder verzichten, weil sie von ihren Eltern in die Schule gefahren werden. Nach einer (schweizerischen) Untersuchung können rund 25% der Kinder unter 5 Jahren in städtischen Gebieten nicht alleine ins Freie. Die Verkehrsverhältnisse seien oft zu gefährlich.

 

Dies hat direkte Auswirkungen auf den Schulweg, denn Kinder aus einem Wohnumfeld, in dem sie sich nicht selbstständig bewegen und spielen können, müssten denn auch oft über Jahre hinweg auf ihrem Schulweg begleitet werden.
Kinder, die draußen spielen, sich bewegen und selbstständig Kontakte pflegen, können nachher auch selbstständig zur Schule gehen.

Kinder, die mit dem Auto zur Schule gefahren werden, können den Verkehr nicht miterleben.
Das Beste für das Kind ist, zu Fuß zur Schule gehen zu können. Nur so lernt es, sich mit dem Verkehr auseinanderzusetzen.
Grundsätzlich lernen Kinder auf dem Schulweg auch Sozialkompetenz, sie lernen, sich auch außerhalb von Elternhaus oder Schule durchzusetzen.

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